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Fotoquelle: StMUV
Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem Abschluss der Kommunalwahlen hat
Bayern ein kraftvolles Zeichen für die Demokratie vor Ort gesetzt. In
unseren Städten, Märkten, Gemeinden und Landkreisen wurde entschieden, wer
in den kommenden Jahren die Geschicke unserer Heimat lenken wird.
Ich danke allen Bürgerinnen
und Bürgern, die von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben. Mit Ihrer
Wahl haben Sie Verantwortung übernommen und gezeigt, dass Ihnen die
Gestaltung Ihres direkten Lebensumfeldes am Herzen liegt. Eine hohe
Wahlbeteiligung ist das beste Fundament für die Legitimität unserer
kommunalen Selbstverwaltung.
Mein besonderer Dank gilt
zudem den tausenden Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie den Beschäftigten
in den kommunalen Wahlämtern. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz wäre ein
solches demokratisches Fundament nicht möglich. Sie sind die Garanten für
einen reibungslosen und fairen Wahlablauf.
Den gewählten Amtsträgern und
Ratsmitgliedern gratuliere ich herzlich zu Ihrem Erfolg. Sie übernehmen ein
Amt, das so nah am Menschen ist wie kein anderes. Ob im Rathaus oder im
Landratsamt: Sie sind die ersten Ansprechpartner für die Sorgen und Wünsche
der Menschen vor Ort. Die Bayerische Staatsregierung braucht das kommunale
Wurzelwerk und Ihre Entscheidungsträger vor Ort. Um erfolgreich Politik
gestalten zu können, ist eine enge Verzahnung der Entscheidungsebenen
grundlegend. Mit meinem Glückwunsch verbinde ich deshalb ausdrücklich das
Angebot für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gerne begleiten und
unterstützen wir die Kommunen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Bereich
Umwelt- und Verbraucherschutz.
Vor uns liegen große Aufgaben. Ich
lade Sie ein, diese Herausforderungen mit Mut, Sachlichkeit und Augenmaß
anzugehen. Lassen Sie uns parteiübergreifend und im konstruktiven Dialog
daran arbeiten, dass Bayern stark, lebenswert und menschlich bleibt.
Ich wünsche allen gewählten Mandatsträgern viel Kraft, Geschick und Gottes
Segen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe. Packen wir es gemeinsam an!
Ihr
Thorsten Glauber, MdL
Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz
Die Bayerische Klimawoche
Die Klimawoche des Bayerischen Umweltministeriums und der
Bayerischen Klima-Allianz findet in diesem Jahr bayernweit vom
09.10. bis 18.10.2026 statt. Die bayerischen Klimastreifen, welche die
Erwärmung in Bayern einfach und einprägsam abbilden, sind das verbindende
Element der Woche. Die Klima-Allianz wird mit öffentlichkeitsstarken
Aktionen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Klimabildung werben. Daneben
können sich auch andere Institution und Organisationen, insbesondere
Kommunen und Landkreise, in ganz Bayern mit eigenen Aktionen und
Veranstaltungen beteiligen. Darum stehen die Aktionen unter dem gemeinsamen
Motto #ShowYourStripes.
Eine zentrale Anmeldung ist dafür nicht notwendig.
Veranstalter können passende Termine im ganzjährigen Klima-Veranstaltungskalender eintragen.
Das StMUV stellt Mitte des Jahres auf klima.bayern.de kostenfrei ein
Kommunikationspaket mit Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit der
Veranstalter zur Verfügung.
Hecken, Knicks, Feldgehölze und
Baumreihen für den natürlichen Klimaschutz – neue Fördermaßnahme im Bereich
der Landschaftspflege

Fotoquelle: Armin Fuchs, StMUV
Gehölzstrukturen in der Landschaft leisten einen wertvollen
Beitrag zum natürlichen Klimaschutz und bieten vielfältige Möglichkeiten,
die Vernetzung von Biotopen, die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft und
das Landschaftsbild zu bereichern.
Mit der neuen Fördermaßnahme zur Schaffung,
Wiederherstellung und Entwicklung von Hecken, Knicks, Feldgehölzen und
Baumreihen (z. B. auch Alleen) können in ganz Bayern Vorhaben umgesetzt
werden, die den Zielen bei Naturschutz und Landschaftspflege dienen und
einen echten Mehrwert für Kommunen und Landkreise bieten.
In der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur
und des Küstenschutzes“ (GAK) stellt der Bund in den Jahren 2026 und 2027
Mittel des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) aus dem Klima-
und Transformationsfonds (KTF) gezielt für dieses wichtige Thema zur
Verfügung.
Die Zuwendungen werden im Rahmen der Landschaftspflege- und
Naturpark-Richtlinien (LNPR) bewilligt und können ab sofort beantragt
werden.
Landschaftspflegeverbände und Naturschutzbehörden stehen den
Kommunen als kompetente Beratungs- und Umsetzungspartner zur Verfügung.
5. Messreihe zum EMF-Monitoring in Bayern

Fotoquelle: LfU
Seit 2002 wird vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ein
Langzeitmonitoring in Bayern zur Begleitung der Entwicklung von
elektromagnetischen Feldern durchgeführt. Derzeit finden die Messungen zur
5. Messreihe zur Erfassung elektromagnetischer Felder statt. Um die
einmalige Datenbasis der jeweiligen Messreihen in diesem Themenfeld
weiterzuführen, werden nun zum fünften Mal an circa 400 Messorten in
Wohngebieten die elektromagnetischen Felder, ausgehend von z. B. Mobilfunk
oder Rundfunk, bestimmt. Die Ergebnisse hierzu werden im Anschluss in einem
Bericht veröffentlicht.
Nachhaltige Wohnkonzepte im
ländlichen Raum ein Reallabor

Fotoquelle: StMUV
In Redwitz an der Rodach, Landkreis Lichtenfels war ein
neues Baugebiet auf einer innerörtlichen Grünbrache geplant. Für dieses
Gelände entwickelten Studierende der Hochschule Coburg Konzepte
alternativer Wohnformen im ländlichen Raum, die sich deutlich von üblichen
Einfamilienhausgebieten mit hohem Flächenverbrauch abheben. Die Erfahrungen
aus dem vom StMUV unterstützten Projekt sind in einer Handreichung
dargestellt, mit der potenzielle Akteure für vergleichbare Bauvorhaben
Chancen ausloten können. Aktuelles zum Projekt unter:
Neue Flächensparausstellung „Wie leben,
wie wohnen?“

Fotoquelle: Dr. Stefanie Mayer, StMUV
Die Wanderausstellung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt
zeigt, dass ein effizienter Umgang mit Flächen einen wichtigen Beitrag für
eine lebenswerte und gesunde Umwelt leistet - ohne Verzicht auf Wachstum
und Entwicklung!
Mit der Leihausstellung haben Vertreter von Kommunen,
Bildungseinrichtungen oder Verbänden die Möglichkeit, in ihrer Gemeinde
Impulse für ein zukunftsfähiges Flächenmanagement zu setzen.
Relaunch des Abfallratgebers Bayern

Fotoquelle: Screenshot des Abfallratgeber Bayerns
Der Abfallratgeber Bayern ist ein
Online-Informationssystem mit Hinweisen zur Erfassung und Entsorgung von
Wertstoffen und Abfällen. Der Internetauftritt wurde inhaltlich-strukturell
und optisch neugestaltet. Im neuen Bereich „Kommunen“ erhalten öffentlich-rechtliche
Entsorgungsträger und Gemeinden hilfreiche Informationen zu verschiedenen
Abfallarten sowie zu Sammel- und Entsorgungsfragen. Insbesondere im Bereich
„Hinweise aus der Praxis“ werden den Kommunen Antworten auf praxisnahe
abfallwirtschaftliche Alltagsfragen zur Verfügung gestellt. Es ist zudem
vorgesehen, das Angebot künftig noch weiter auszubauen und nach Bedarf zu
aktualisieren.
Aktualisierte Arbeitshilfe Umgang mit
Bodenmaterial

Fotoquelle: generiert von Bayern-KI
Bau- und Abbruchabfälle sind sowohl in Deutschland als auch
in Bayern der mengenmäßig bedeutendste Abfallstrom. Die mit Abstand größte
mineralische Abfallfraktion stellt Bodenaushub und Steine dar. Das
Bayerische Landesamt für Umwelt hat zu den wichtigsten Fragestellungen im
Umgang mit Bodenmaterial FAQs zur Verfügung gestellt, die an die Vorgaben
der ErsatzbaustoffV und der neuen BBodSchV angepasst wurden (vgl.
Kommunal-Newsletter 1/25).
Nunmehr hat das LfU auch die entsprechend angepasste
Arbeitshilfe zum Umgang mit Bodenmaterial veröffentlicht; eine Kurzfassung
dieser Arbeitshilfe wird ebenfalls angeboten. Abgerundet wird die
Information durch anschauliche Best-Practice-Beispiele.
Erhältlich sind Teil 1 (Arbeitshilfe) und Teil 2
(Kurzfassung dieser Arbeitshilfe) im Bestellshop der Bayerischen
Staatsregierung unter https://www.bestellen.bayern.de/lfu_abfall_00266.
Hochwasser.Info.Bayern auf Bluesky

Fotoquelle: StMUV
Seit Dezember 2025 finden Sie die Informationen der
Initiative Hochwasser.Info.Bayern, rund um Hochwasser, Starkregen und
Vorsorge, als Feed auf dem Bluesky-Account des Bayerischen Landesamtes für
Umwelt.
Die Aktivitäten auf X wurden eingestellt.
Den Bluesky-Feed von Hochwasser.Info.Bayern mit allen
aktuellen Informationen erreichen Sie unter: https://bsky.app/profile/lfu.bayern.de/feed/aaaic7fi6lly2.
Datenaktualisierung im Bayerischen
Klimainformationssystem mit Daten bis 2025 jetzt bis hinunter auf
Landkreisebene

Abbildung: Zeitverlauf
Jahresmitteltemperatur, Fotoquelle: Bayerisches
Klimainformationssystem, 2026
Im Klimatool des Bayerischen Klimainformationssystems können
wichtige Klimakennwerte nun bis einschließlich des Jahres 2025 eingesehen
und heruntergeladen werden. Damit kann die Frage, wie sich das Klima
regional in Bayern bereits verändert hat, noch besser beantwortet werden.
Inzwischen werden fast 70 Klimakennwerte aus den Bereichen Temperatur und
Niederschlag bis auf Landkreisebene bereitgestellt. Interessierte können
sich die Daten als Kartendarstellungen und Zeitverläufe mit neuer
Trendangabe ausgeben lassen oder diese auch direkt im Bereich Datendownload
herunterladen.
Hochwasserrisikomanagement

Abbildung: Beispiel für eine Hochwassergefahrenkarte
(PDF-Blattschnitt), Fotoquelle:LfU
Für die bayerischen Risikogewässer wurden erneut die
Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten aktualisiert und
veröffentlicht.
Die Hochwassergefahrenkarten können als PDF-Blattschnitte
auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts
für Umwelt heruntergeladen werden. Kommunen sowie weiteren im
Hochwasserfall verantwortlichen Einsatzkräften und Organisationen wird
empfohlen, die Karten für den Ernstfall ausgedruckt vorzuhalten und lokal
abzuspeichern.
Die aktuellen Hochwassergefahrenflächen sind auch im UmweltAtlas Bayern einsehbar.
ANK-Regionalbüro Bayern gestartet

Abbildung: Gruppenbild Ansprechpersonen im
ANK-Regionalbüro, Fotoquelle:LfU
Am Bayerischen Landesamt für
Umwelt hat das Regionalbüro Bayern im Aktionsprogramm Natürlicher
Klimaschutz (ANK) seine Arbeit aufgenommen. Das Regionalbüro unterstützt
dabei, entsprechende Förderprojekte in Bayern zu verwirklichen. Die
Mitarbeiterinnen informieren, beraten und vernetzen die relevanten
Akteurinnen und Akteure und begleiten Antragstellende mit ihrem Anliegen
zum ANK.
Im ANK stehen verschiedene
Förderrichtlinien (FRL) beispielsweise im Bereich
Moor-Renaturierung zur Verfügung. Gefördert werden die Maßnahmen durch das
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare
Sicherheit (BMUKN).
Natürlicher Klimaschutz
bedeutet, die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen zu erhalten und
wiederherzustellen, so dass diese mehr CO2 aufnehmen und
dauerhaft speichern können. Ein Schwerpunkt in Bayern sind Maßnahmen für
Moore, Auen und Gewässer.
Ansprechpersonen im
ANK-Regionalbüro Bayern:
Regionalmanagerinnen für
Natürlichen Klimaschutz:
Caroline Holch, Tel.:
0821/9071-2915
Eva Nowatschin, Tel.: 0821/9071-2015
Klimamanagerinnen für
Schutzgebiete:
Sabine Brachmann, Tel.:
0821/9071-2003
Christina Neger, Tel.: 0821/9071-2016
Kollegiale Kompetenzschmiede „Engagiert
für morgen“: Als Bürgermeisterin, als Bürgermeister mit Weitblick ins Amt
starten

Fotoquelle: LBE Bayern e.V.
Mit der Kommunalen
Kompetenzschmiede schafft das Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung
einen Rahmen, in dem neu- und wiedergewählte Bürgermeisterinnen und
Bürgermeister im vertrauensvollen Austausch mit erfahrenen Amtskolleginnen
und -kollegen praxisnahe Einblicke und wertvolle Hinweise für den Start
erhalten. Sie vermitteln anschaulich den kommunalen Gestaltungsspielraum,
zeigen erprobte Ansätze für komplexe Herausforderungen und eröffnen
Perspektiven, neue Wege zu gehen, um die Zukunft der eigenen Gemeinde aktiv
zu gestalten.
Inhalte aus vergangenen
Veranstaltungen: Dokumentation.
Termine:
- Donnerstag 12. Mai 2026 10
bis 15:30 Uhr SDL Thierhaupten
- Mittwoch 23. September 2026
10 bis 15:30 Uhr SDF Klosterlangheim
- Dienstag 6. Oktober 2026 10
bis 15:30 Uhr SDL Plankstetten
Nachhaltigkeits-Check für Kommunen unter www.kommunal-nachhaltig.de
verfügbar!

Fotoquelle: LBE Bayern e.V.
Der Nachhaltigkeits-Check unterstützt
bayerische Kommunen dabei, Nachhaltigkeit von kommunalen Vorhaben und
Beschlussvorlagen auf verschiedenen Ebenen zu analysieren und zu
optimieren, um ganz konkret an der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen zu
arbeiten. Das digitale Steuerungsinstrument wurde in Thüringen entwickelt
und von Pilotkommunen erprobt – jetzt steht das Online-Tool auf den Seiten
des Zentrums für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern zur Verfügung.
Veröffentlichungen
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Zentrum
für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern: „Nachhaltige
Entwicklung auf kommunaler Ebene gestalten“ mit Praxisbeispielen aus dem
Kommunalzirkel“
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Bayerisches
Landesamt für Umwelt: Arbeitshilfe Umgang mit Bodenmaterial
Termine
·
Zentrum für
nachhaltige Kommunalentwicklung: Online-Workshops aus der Reihe „Virtuelle
Zukunftsimpulse Nachhaltige Kommunalentwicklung“: 07.
Mai 2026, 18. Juni 2026 & Juli
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LENK KOMMUNity
Netzwerktreffen am 15. und 16. Juni 2026 in Regensburg
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Grundkurs für das
technische Betriebspersonal von Hochwasserrückhaltebecken vom 29. bis 30.
September 2026 in Augsburg
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Marktredwitzer
Bodenschutztage vom 14. bis 16. Oktober 2026
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