|
Bayerische
Klimawoche 2026: Gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Bayern setzen

Fotoquelle: StMUV
Vom
9. bis 18. Oktober 2026 macht die Bayerische Klimawoche das vielfältige
Engagement für Klimaschutz und Klimaanpassung in ganz Bayern sichtbar.
Bereits am Vorabend, dem 8. Oktober, setzt ein gemeinsamer Auftakt den
Startschuss für die Aktionswoche. Kommunen sind herzlich eingeladen, diesen
Bayern-Moment mit eigenen Veranstaltungen, Aktionen oder
Kommunikationsmaßnahmen aufzugreifen und Teil der Bayerischen Klimawoche zu
werden.
Für die
Öffentlichkeitsarbeit stellt das Bayerische Umweltministerium kostenfrei
ein Kommunikationspaket mit den bayerischen
Klimastreifen, Social-Media-Vorlagen, Plakaten und Textbausteinen bereit.
Veranstaltungen können unkompliziert im Klima-Veranstaltungskalender veröffentlicht
werden.
Klimaoasen
in der Stadt

Fotoquelle: StMUV
Städte mit dichter Bebauung heizen sich
im Sommer besonders auf. Umso mehr tragen Klimaoasen entscheidend zur
Klimaanpassung bei. Als schattige Orte mit Bäumen, Sträuchern und Stauden
sorgen sie für ein angenehmes Mikroklima und eine hohe Aufenthaltsqualität.
Neue
Blühpakt-Publikation Wasser – Ressource und Lebensraum für Insekten &
Co.

Fotoquelle: StMUV
Die Broschüre „Wasser –
Ressource und Lebensraum für Insekten & Co.“ führt die Themen „Wasser“
und „Insekten“ zusammen und zeigt unter anderem, wie sehr Tiere und
Menschen das Lebenselixier Wasser brauchen. In Zeiten des Klimawandels
sollte das Thema Wasser nicht nur städtebaulich beachtet, sondern auch beim
Insektenschutz stärker mitgedacht werden.
Die Broschüre erläutert, wie Regenwasser
sinnvoll genutzt werden kann, und sensibilisiert für einen
verantwortungsvollen Umgang mit dem kostbaren Nass. Außerdem zeigt sie
Möglichkeiten auf, wie in Privatgärten oder auf öffentlichen und
gewerblichen Flächen neue Wasserlebensräume für Insekten und Amphibien
geschaffen werden können. Zahlreiche Insekten, Frösche und Lurche
verbringen ihr Leben ganz oder zumindest Teile davon im Wasser. Andere
Tiere benötigen es, um sich zu erfrischen, oder wie Honigbienen und weitere
staatenbildende Insekten, um ihre Nester an heißen Tag zu kühlen.
8
bayerische Kommunen für „Kommunalwerkstatt Biodiversität“ gesucht

Fotoquelle: Florian Lang, Stadt Lohr
a. Main
Der
Schutz der Arten und Lebensräume braucht engagierte Menschen. Das
bayernweite kommunale Biodiversitätsprojekt „KomBi“ sucht daher 8 Kommunen
für eine ‚Kommunalwerkstatt Biodiversität‘. Hier sollen verschiedene
Akteure zu einem Workshop zusammenkommen, um unter Begleitung eines
Fachbüros ein kompaktes Aktionsprogramm für mehr biologische Vielfalt vor
Ort zu erarbeiten.
Dieses Format ist für
Kommunen geeignet, die Maßnahmen für den Einstieg oder die
Weiterentwicklung ihres Engagements erarbeiten wollen. Das Fachbüro
bereitet hierfür naturschutzfachliche Grundlagen auf, leitet den Workshop
und fasst die Ergebnisse zusammen. Die Kosten werden über das Projekt
„KomBi“ mit bis zu 15.000 € je Kommune gefördert.
Interessierte können
sich bis zum 14.08.2026 bewerben.
Podcast
zu Geräuschen und der menschlichen Wahrnehmung

Fotoquelle: StMUV
Straßenverkehr,
Gespräche, Musik oder der Rasenmäher vor dem Fenster: Geräusche begleiten
uns ständig. Manche nehmen wir kaum wahr, andere empfinden wir als störend
oder sogar belastend. Aber wann wird aus einem Geräusch eigentlich Lärm?
Und ab wann kann es für unsere Ohren und unsere Gesundheit gefährlich
werden?
In der neuen Folge „Zu
laut und zu viel: Wie gefährlich ist Lärm und wie können wir uns schützen“
des Umwelt- und
Verbraucherschutzpodcasts „Morgen beginnt heute“ werden diese und
weitere Fragen rund um das Thema Geräusche und Lärm beantwortet.
Neue
Internetanwendung für kommunale Wasserversorger: porta-Was

Abbildung: Icon der Anwendung porta-Was, Fotoquelle:
LfU
Das
Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) bietet allen kommunalen
Wasserversorgern mit porta-Was erstmals eine Internetanwendung, über die
alle wasserwirtschaftlich relevanten Überwachungsdaten im Kontext der
Wasserversorgung erfasst werden können. Damit kann der gemäß
Eigenüberwachungsverordnung (EÜV) erforderliche Jahresbericht sicher und
unkompliziert beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt eingereicht werden.
Nach Registrierung
mit der BayernID finden Sie im System eine Auflistung Ihrer
Wasserfassungen, Messstellen und aktuellen Entnahmebescheide sowie eine
entsprechende Übersicht der individuellen wasserwirtschaftlichen
Überwachungsvorgaben. Zusätzlich erhalten Sie dort einen Überblick über die
in der Vergangenheit gemeldeten quantitativen Messdaten.
Ende letzten Jahres
wurde allen EÜV-pflichtigen Betreibern über ein Schreiben des LfU
angeboten, sich für das neue System registrieren zu lassen. Sollten Sie
noch nicht registriert sein, können Sie sich gerne über das
Funktionspostfach portawas@lfu.bayern.de beim LfU melden.
Bayerische
Klima-Anpassungsstrategie 2025 veröffentlicht

Fotoquelle: Publikation der Bayerischen Staatsregierung,
StMUV
Die Bayerische
Staatsregierung hat nun die mittlerweile zweite Fortschreibung der
Bayerischen Klima-Anpassungsstrategie (BayKLAS 2025) vorgelegt. In der
BayKLAS 2025 werden die durch die klimatischen Veränderungen bedingten
Klimarisiken aufgezeigt und die Strategie weiterentwickelt, wie Bayern sich
in den verschiedenen Handlungsfeldern an den Klimawandel anpassen kann.
Die BayKLAS 2025 besteht aus zwei Teilen, einem
Aktionsplan Klimaanpassung 2030 und einem Maßnahmenkatalog zur Umsetzung
des Aktionsplans.
Erstmals werden dafür auch quantifizierbare Ziele formuliert und Maßnahmen
mit Umsetzungsindikatoren und einem Umsetzungsstand hinterlegt.
Natürlich
Wasser zurückhalten – Jahresthema 2026 der Gewässer-Nachbarschaften Bayern

Abbildung: Abschnitt eines kleinen Flusses: Platz für
Überschwemmung bei Hochwasser und „Speicher“ für Trockenperioden,
Fotoquelle:WWA Bad Kissingen
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen,
Hochwasser und Dürreperioden stellen Kommunen vor immer größere
Herausforderungen. Der Klimawandel wird diese Problematik zukünftig
verschärfen: Längere Trockenphasen wechseln sich mit plötzlichen,
intensiven Niederschlägen ab. Wie können wir diesen Entwicklungen begegnen?
Das Jahresthema 2026 „Natürlich Wasser zurückhalten“ liefert Antworten und
zeigt praxisnahe Wege auf, wie wir unsere Landschaften widerstandsfähiger
gestalten können.
Rosenheim
erhält erste Kom.EMS-Auszeichnung in Bayern

Abbildung: LENK KOMMUNity NWT, Fotoquelle: LfU
Als erste Kommune in Bayern hat Rosenheim
die Anforderungen des kommunalen Energiemanagementsystems Kom.EMS classic
erfüllt. Für eine Zertifizierung müssen Anforderungen wie die Überprüfung
von Energieverbräuchen oder Versorgerrechnungen erfüllt werden. Zudem muss
der Wärmeverbrauch in priorisierten Liegenschaften um mindestens fünf
Prozent reduziert werden. So können Energiekosten und CO2-Emissionen
gesenkt und der kommunale Haushalt dauerhaft entlastet werden. Bayerische
Kommunen können sich kostenlos anmelden.
„Schule
gestaltet Zukunft – Klimawandel verstehen und handeln“

Abbildung: Podium zur Veranstaltung am 29.04.2026 im
StMUV, Fotoquelle:LfU
Am 29.04.2026 fand in München im
Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) eine
Fortbildung für Lehrkräfte statt. Expertinnen und Experten aus Politik,
Wissenschaft und Schulpraxis motivierten Schulen in einer gelungenen
Veranstaltung zur Klimabildung.
Veranstaltungshinweise
·
Netzwerktreffen
für Landkreise zum Thema Klimaanpassung
des Bayerisches
Landesamt für Umwelt – Klimazentrum
Wann? 11. November 2026, 10:00 - 15:30 Uhr
Wo? Wasserwirtschaftsamt Nürnberg
·
Tagung „Kommunale
Klimaanpassung – Zeigen wie es geht!“
der Umweltinitiative
Stadt.Klima.Natur des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt
und Verbraucherschutz
Wann? 23. November 2026
Wo? Bamberg - Welcome Hotel Bamberg
·
Schwammland: Wasserkrise meistern in Stadt und Land
Bayerische Akademie
für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL)
Wann? 16. und 17. Februar 2027
Wo? Evangelische Akademie Tutzing
|