Newsletter 01/24


Fotoquelle: StMUV

Liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie unseren ersten Kommunal-Newsletter in 2024. Damit verbunden sind meine besten Wünsche für das neue Jahr: Viel Erfolg, Zuversicht, natürlich Gesundheit und das manchmal nötige Glück!

Ich freue mich sehr darüber, weiterhin als Bayerischer Umwelt- und Verbraucherschutzminister mit Ihnen gemeinsam, mit der kommunalen Familie, für unsere Zukunft arbeiten zu können: Das kommende Jahr wird ein Jahr des Machens und dazu brauchen wir Sie!

Das StMUV unterstützt die bayerischen Kommunen auch weiterhin bei der Umsetzung ihrer Ziele im Umwelt- und Verbraucherschutz. Wir setzen dabei auf einen direkten und unmittelbaren Dialog. Neben unserer Kontaktstelle Kommunen als direkte Ansprechpartnerin steht Ihnen ab sofort auch das neu gestaltete, aktualisierte Kommunen-Infoportal mit zahlreichen Informationen zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre!

Ihr

Thorsten Glauber, MdL
Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz


Bayerischer Klimaschutzpreis 2024: Jetzt Vorschläge einreichen


Fotoquelle: StMUV

Bayernweit engagieren sich viele Menschen mit innovativen Projekten für den Klimaschutz oder die Anpassung an den Klimawandel. Die Bayerische Staatsregierung zeichnet solche herausragenden Initiativen mit dem Bayerischen Klimaschutzpreis aus. Aspekte wie Größe oder finanzielle Mittel sind nicht entscheidend. Es zählen vor allem Idee, Konzept und Engagement. Der Preis ist mit einer Gesamtsumme von 15.000 € dotiert, die auf mehrere Projekte aufgeteilt werden kann. Die Ausgezeichneten erhalten außerdem eine Preisskulptur und einen Imagefilm. Vorschläge können ab sofort auf der Website der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) eingereicht werden.

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Bayerischer Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern“ 2024


Fotoquelle: Panthermedia

Unter dem Motto „Streuobstwiesen - Blühende Obstgärten der Artenvielfalt" lobt der Bayerische Naturschutzfonds den Bayerischen Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern“ 2024 aus. Prämiert werden können Projekte, die dem Erhalt und der Entwicklung von Streuobstwiesen dienen. Der Preis kann aber auch für Projekte verliehen werden, die für den Lebensraum Streuobst sensibilisieren, für kreative Ideen zur Bewusstseinsbildung sowie für Erfassungs- und Monitoringprojekte. Er ist mit 15.000 € dotiert, zusätzlich wird ein Sonderpreis von 1.000 € an Schulen ausgelobt. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungsunterlagen läuft bis 31.01.2024.

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Änderung der Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien ab 2024


Fotoquelle: Christopher Meyer

Projekte zur Wiederherstellung von Mooren können in Bayern jetzt mit bis zu 100 Prozent gefördert werden. Daneben werden in der geänderten Richtlinie ab 2024 mit einer Erhöhung der Förderpauschalen auch Landschaftspflegeverbände und Naturparke als wesentliche Partner des Naturschutzes noch besser unterstützt. Nach den Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien wurden im vergangenen Jahr rund 4.700 Maßnahmen gefördert und über 44 Millionen Euro ausgezahlt. Auch die 60 Rangerinnen und Ranger der bayerischen Naturparks werden vom Umweltministerium noch besser unterstützt.

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Neue Antragsperiode im Vertragsnaturschutz Wald startet


Fotoquelle: Christopher Meyer

Bayerns kommunale und private Waldbesitzer können bis 31.05.2024 für das Jahr 2024 Förderanträge für das Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP Wald) stellen. Das Maßnahmenangebot reicht vom Erhalt von Biotopbäumen über Altholzinseln bis zum Nutzungsverzicht. Auch in 2024 soll der kooperative Weg im Waldnaturschutz mit weiterhin hohem Mitteleinsatz fortgeführt werden. In den vergangenen fünf Jahren haben sich die eingesetzten Mittel auf Grund der Rekordnachfrage bei den Waldbesitzern auf zuletzt rd. 11 Millionen Euro fast verdreifacht. Ein Überblick über die geförderten Maßnahmen bietet die Broschüre „Vertragsnaturschutzprogramm“.

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Beginn Antragstellung Vertragsnaturschutzprogramm Offenland


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Bereits 28.000 bäuerliche Familienbetriebe in Bayern nehmen am Vertragsnaturschutzprogramm Offenland (VNP) teil und tragen damit wesentlich zur Bewahrung einer vielfältigen Kulturlandschaft bei. Die Förderung zielt darauf ab, dass naturschutzfachlich wertvolle Flächen freiwillig so bewirtschaftet werden, dass die Lebensräume für Flora und Fauna erhalten und aufgewertet werden. 2023 wurden auf etwa 160.000 Hektar landwirtschaftlichen Flächen VNP-Maßnahmen umgesetzt. Dafür leistet der Freistaat Bayern mit Unterstützung der Europäischen Union jährlich rund 90 Millionen Euro. Ab der kommenden Förderperiode gibt es höhere Förderungen und zusätzliche Maßnahmen. Förderanträge können von 15. Januar bis 22. Februar 2024 gestellt werden. Die unteren Naturschutzbehörden stehen für Informationen und Beratungen zur Verfügung.

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Poster für Bauhöfe „10 Maßnahmen für mehr Vielfalt auf kommunalen Flächen“


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Unter der Federführung der Regierung von Mittelfranken ist ein Poster für Bauhöfe entstanden, das kompakt und anschaulich 10 wichtige Maßnahmen benennt, die die Artenvielfalt auf kommunalen Flächen erhalten und erhöhen können (z. B. reduzierte Mahdhäufigkeit, Schnitthöhe von mindestens 10 cm, Abtransport des Grünschnitts, Teilmahd, Laub unter Büschen und Bäumen, Tipps zur Räumung von Gräben und Pflege von Hecken). Das Poster ist eine Ergänzung zum Praxis-Handbuch für Bauhöfe und kann im Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung heruntergeladen oder als gedrucktes Exemplar (DIN A2) bestellt werden.

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Sonderförderprogramm „Kommunale Trinkbrunnen“ wird fortgesetzt


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Das Sonderförderprogramm „Kommunale Trinkbrunnen“, mit dem der Freistaat Bayern die Errichtung von öffentlichen Trinkbrunnen für die Bevölkerung unterstützt, wird vorerst bis zum 31.12.2024 fortgesetzt. Das Sonderförderprogramm richtet sich an Kommunen als öffentliche Wasserversorger. Einzelprojekte können mit bis zu 15.000 Euro gefördert werden. Beratungen sowie die Abwicklung des Förderprogramms erfolgen über die Wasserwirtschaftsämter.

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Förderung von Kommunen bei der Erfassung elektromagnetischer Felder von neuen bzw. geplanten Mobilfunkbasisstationen


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Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert gemeinsam mit den Partnern des Mobilfunkpaktes II das Projekt zur Erfassung elektromagnetischer Felder in Kommunen bis 26.11.2024. Bis zum Ende der Laufzeit können Kommunen für die fachmännische Expertise von ausgewiesenen Experten zu neuen bzw. geplanten Mobilfunkbasisstationen eine Förderung von 90 % erhalten. Das seit 2002 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt durchgeführte Langzeitmonitoring wird zur Begleitung der Entwicklung von elektromagnetischen Feldern weiterhin turnusmäßig durchgeführt. Anhand dieser Messreihe wird die Entwicklung der elektromagnetischen Felder in Bayern weiterhin aufmerksam begleitet. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass durch Mobilfunk lediglich ein Bruchteil der zulässigen Grenzwerte ausgeschöpft wird.

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Veröffentlichungen

·       Aktualisiertes und neu gestaltetes Kommunen-Infoportal des StMUV

Termine

·       Aus der Reihe der Virtuellen Einsteigertage Nachhaltige Kommunalentwicklung des Zentrums für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern: Online-Workshop „Keine Angst vor dem Recht bei der Innenentwicklung und dem Flächensparen“: 25.01.2024, 10:00 bis 12:00 Uhr

·       Aus der Reihe der Virtuellen Einsteigertage Nachhaltige Kommunalentwicklung des Zentrums für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern: Online-Workshop „Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung und deren Umsetzung in der Kommune": 22.02.2024, 10:00 bis 12:00 Uhr



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www.stmuv.bayern.de/service/kommunal/


Redaktion:
Kontaktstelle Kommunen
E-Mail: kommunales@stmuv.bayern.de
Tel. 089 9214-00

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