Newsletter 02/26


Fotoquelle: StMUV

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Abschluss der Kommunalwahlen hat Bayern ein kraftvolles Zeichen für die Demokratie vor Ort gesetzt. In unseren Städten, Märkten, Gemeinden und Landkreisen wurde entschieden, wer in den kommenden Jahren die Geschicke unserer Heimat lenken wird.

Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben. Mit Ihrer Wahl haben Sie Verantwortung übernommen und gezeigt, dass Ihnen die Gestaltung Ihres direkten Lebensumfeldes am Herzen liegt. Eine hohe Wahlbeteiligung ist das beste Fundament für die Legitimität unserer kommunalen Selbstverwaltung.

Mein besonderer Dank gilt zudem den tausenden Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie den Beschäftigten in den kommunalen Wahlämtern. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz wäre ein solches demokratisches Fundament nicht möglich. Sie sind die Garanten für einen reibungslosen und fairen Wahlablauf.

Den gewählten Amtsträgern und Ratsmitgliedern gratuliere ich herzlich zu Ihrem Erfolg. Sie übernehmen ein Amt, das so nah am Menschen ist wie kein anderes. Ob im Rathaus oder im Landratsamt: Sie sind die ersten Ansprechpartner für die Sorgen und Wünsche der Menschen vor Ort. Die Bayerische Staatsregierung braucht das kommunale Wurzelwerk und Ihre Entscheidungsträger vor Ort. Um erfolgreich Politik gestalten zu können, ist eine enge Verzahnung der Entscheidungsebenen grundlegend. Mit meinem Glückwunsch verbinde ich deshalb ausdrücklich das Angebot für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gerne begleiten und unterstützen wir die Kommunen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Bereich Umwelt- und Verbraucherschutz.

Vor uns liegen große Aufgaben. Ich lade Sie ein, diese Herausforderungen mit Mut, Sachlichkeit und Augenmaß anzugehen. Lassen Sie uns parteiübergreifend und im konstruktiven Dialog daran arbeiten, dass Bayern stark, lebenswert und menschlich bleibt.
Ich wünsche allen gewählten Mandatsträgern viel Kraft, Geschick und Gottes Segen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe. Packen wir es gemeinsam an!

Ihr

Thorsten Glauber, MdL
Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz


Die Bayerische Klimawoche

Die Klimawoche des Bayerischen Umweltministeriums und der Bayerischen Klima-Allianz findet in diesem Jahr bayernweit vom 09.10. bis 18.10.2026 statt. Die bayerischen Klimastreifen, welche die Erwärmung in Bayern einfach und einprägsam abbilden, sind das verbindende Element der Woche. Die Klima-Allianz wird mit öffentlichkeitsstarken Aktionen für Klimaschutz, Klimaanpassung und Klimabildung werben. Daneben können sich auch andere Institution und Organisationen, insbesondere Kommunen und Landkreise, in ganz Bayern mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen beteiligen. Darum stehen die Aktionen unter dem gemeinsamen Motto #ShowYourStripes.

Eine zentrale Anmeldung ist dafür nicht notwendig. Veranstalter können passende Termine im ganzjährigen Klima-Veranstaltungskalender eintragen. Das StMUV stellt Mitte des Jahres auf klima.bayern.de kostenfrei ein Kommunikationspaket mit Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter zur Verfügung.

mehr Informationen


Hecken, Knicks, Feldgehölze und Baumreihen für den natürlichen Klimaschutz – neue Fördermaßnahme im Bereich der Landschaftspflege


Fotoquelle: Armin Fuchs, StMUV

Gehölzstrukturen in der Landschaft leisten einen wertvollen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz und bieten vielfältige Möglichkeiten, die Vernetzung von Biotopen, die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft und das Landschaftsbild zu bereichern.

Mit der neuen Fördermaßnahme zur Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung von Hecken, Knicks, Feldgehölzen und Baumreihen (z. B. auch Alleen) können in ganz Bayern Vorhaben umgesetzt werden, die den Zielen bei Naturschutz und Landschaftspflege dienen und einen echten Mehrwert für Kommunen und Landkreise bieten.

In der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) stellt der Bund in den Jahren 2026 und 2027 Mittel des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) gezielt für dieses wichtige Thema zur Verfügung.

Die Zuwendungen werden im Rahmen der Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien (LNPR) bewilligt und können ab sofort beantragt werden.

Landschaftspflegeverbände und Naturschutzbehörden stehen den Kommunen als kompetente Beratungs- und Umsetzungspartner zur Verfügung.

mehr Informationen


5. Messreihe zum EMF-Monitoring in Bayern


Fotoquelle: LfU

Seit 2002 wird vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ein Langzeitmonitoring in Bayern zur Begleitung der Entwicklung von elektromagnetischen Feldern durchgeführt. Derzeit finden die Messungen zur 5. Messreihe zur Erfassung elektromagnetischer Felder statt. Um die einmalige Datenbasis der jeweiligen Messreihen in diesem Themenfeld weiterzuführen, werden nun zum fünften Mal an circa 400 Messorten in Wohngebieten die elektromagnetischen Felder, ausgehend von z. B. Mobilfunk oder Rundfunk, bestimmt. Die Ergebnisse hierzu werden im Anschluss in einem Bericht veröffentlicht.

mehr Informationen


Nachhaltige Wohnkonzepte im ländlichen Raum ein Reallabor


Fotoquelle: StMUV

In Redwitz an der Rodach, Landkreis Lichtenfels war ein neues Baugebiet auf einer innerörtlichen Grünbrache geplant. Für dieses Gelände entwickelten Studierende der Hochschule Coburg Konzepte alternativer Wohnformen im ländlichen Raum, die sich deutlich von üblichen Einfamilienhausgebieten mit hohem Flächenverbrauch abheben. Die Erfahrungen aus dem vom StMUV unterstützten Projekt sind in einer Handreichung dargestellt, mit der potenzielle Akteure für vergleichbare Bauvorhaben Chancen ausloten können. Aktuelles zum Projekt unter:

mehr Informationen


Neue Flächensparausstellung „Wie leben, wie wohnen?“


Fotoquelle: Dr. Stefanie Mayer, StMUV  

Die Wanderausstellung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zeigt, dass ein effizienter Umgang mit Flächen einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte und gesunde Umwelt leistet - ohne Verzicht auf Wachstum und Entwicklung!

Mit der Leihausstellung haben Vertreter von Kommunen, Bildungseinrichtungen oder Verbänden die Möglichkeit, in ihrer Gemeinde Impulse für ein zukunftsfähiges Flächenmanagement zu setzen.

mehr Informationen


Relaunch des Abfallratgebers Bayern


Fotoquelle: Screenshot des Abfallratgeber Bayerns

Der Abfallratgeber Bayern ist ein Online-Informationssystem mit Hinweisen zur Erfassung und Entsorgung von Wertstoffen und Abfällen. Der Internetauftritt wurde inhaltlich-strukturell und optisch neugestaltet. Im neuen Bereich „Kommunen“ erhalten öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und Gemeinden hilfreiche Informationen zu verschiedenen Abfallarten sowie zu Sammel- und Entsorgungsfragen. Insbesondere im Bereich „Hinweise aus der Praxis“ werden den Kommunen Antworten auf praxisnahe abfallwirtschaftliche Alltagsfragen zur Verfügung gestellt. Es ist zudem vorgesehen, das Angebot künftig noch weiter auszubauen und nach Bedarf zu aktualisieren.

mehr Informationen


Aktualisierte Arbeitshilfe Umgang mit Bodenmaterial


Fotoquelle: generiert von Bayern-KI

Bau- und Abbruchabfälle sind sowohl in Deutschland als auch in Bayern der mengenmäßig bedeutendste Abfallstrom. Die mit Abstand größte mineralische Abfallfraktion stellt Bodenaushub und Steine dar. Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat zu den wichtigsten Fragestellungen im Umgang mit Bodenmaterial FAQs zur Verfügung gestellt, die an die Vorgaben der ErsatzbaustoffV und der neuen BBodSchV angepasst wurden (vgl. Kommunal-Newsletter 1/25).

Nunmehr hat das LfU auch die entsprechend angepasste Arbeitshilfe zum Umgang mit Bodenmaterial veröffentlicht; eine Kurzfassung dieser Arbeitshilfe wird ebenfalls angeboten. Abgerundet wird die Information durch anschauliche Best-Practice-Beispiele.

Erhältlich sind Teil 1 (Arbeitshilfe) und Teil 2 (Kurzfassung dieser Arbeitshilfe) im Bestellshop der Bayerischen Staatsregierung unter https://www.bestellen.bayern.de/lfu_abfall_00266.

mehr Informationen


Hochwasser.Info.Bayern auf Bluesky


Fotoquelle: StMUV  

Seit Dezember 2025 finden Sie die Informationen der Initiative Hochwasser.Info.Bayern, rund um Hochwasser, Starkregen und Vorsorge, als Feed auf dem Bluesky-Account des Bayerischen Landesamtes für Umwelt.

Die Aktivitäten auf X wurden eingestellt.

Den Bluesky-Feed von Hochwasser.Info.Bayern mit allen aktuellen Informationen erreichen Sie unter: https://bsky.app/profile/lfu.bayern.de/feed/aaaic7fi6lly2.

mehr Informationen


Datenaktualisierung im Bayerischen Klimainformationssystem mit Daten bis 2025 jetzt bis hinunter auf Landkreisebene


Abbildung: Zeitverlauf Jahresmitteltemperatur, Fotoquelle: Bayerisches Klimainformationssystem, 2026

Im Klimatool des Bayerischen Klimainformationssystems können wichtige Klimakennwerte nun bis einschließlich des Jahres 2025 eingesehen und heruntergeladen werden. Damit kann die Frage, wie sich das Klima regional in Bayern bereits verändert hat, noch besser beantwortet werden. Inzwischen werden fast 70 Klimakennwerte aus den Bereichen Temperatur und Niederschlag bis auf Landkreisebene bereitgestellt. Interessierte können sich die Daten als Kartendarstellungen und Zeitverläufe mit neuer Trendangabe ausgeben lassen oder diese auch direkt im Bereich Datendownload herunterladen.

mehr Informationen


Hochwasserrisikomanagement


Abbildung: Beispiel für eine Hochwassergefahrenkarte (PDF-Blattschnitt), Fotoquelle:LfU

Für die bayerischen Risikogewässer wurden erneut die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten aktualisiert und veröffentlicht.

Die Hochwassergefahrenkarten können als PDF-Blattschnitte auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Umwelt heruntergeladen werden. Kommunen sowie weiteren im Hochwasserfall verantwortlichen Einsatzkräften und Organisationen wird empfohlen, die Karten für den Ernstfall ausgedruckt vorzuhalten und lokal abzuspeichern.

Die aktuellen Hochwassergefahrenflächen sind auch im UmweltAtlas Bayern einsehbar.

mehr Informationen


ANK-Regionalbüro Bayern gestartet


Abbildung: Gruppenbild Ansprechpersonen im ANK-Regionalbüro, Fotoquelle:LfU  

Am Bayerischen Landesamt für Umwelt hat das Regionalbüro Bayern im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) seine Arbeit aufgenommen. Das Regionalbüro unterstützt dabei, entsprechende Förderprojekte in Bayern zu verwirklichen. Die Mitarbeiterinnen informieren, beraten und vernetzen die relevanten Akteurinnen und Akteure und begleiten Antragstellende mit ihrem Anliegen zum ANK.

Im ANK stehen verschiedene Förderrichtlinien (FRL) beispielsweise im Bereich Moor-Renaturierung zur Verfügung. Gefördert werden die Maßnahmen durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).

Natürlicher Klimaschutz bedeutet, die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen zu erhalten und wiederherzustellen, so dass diese mehr CO2 aufnehmen und dauerhaft speichern können. Ein Schwerpunkt in Bayern sind Maßnahmen für Moore, Auen und Gewässer.

 

Ansprechpersonen im ANK-Regionalbüro Bayern:

Regionalmanagerinnen für Natürlichen Klimaschutz:

Caroline Holch, Tel.: 0821/9071-2915
Eva Nowatschin, Tel.: 0821/9071-2015

Klimamanagerinnen für Schutzgebiete:

Sabine Brachmann, Tel.: 0821/9071-2003
Christina Neger, Tel.: 0821/9071-2016

 

mehr Informationen


Kollegiale Kompetenzschmiede „Engagiert für morgen“: Als Bürgermeisterin, als Bürgermeister mit Weitblick ins Amt starten


Fotoquelle: LBE Bayern e.V.  

Mit der Kommunalen Kompetenzschmiede schafft das Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung einen Rahmen, in dem neu- und wiedergewählte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im vertrauensvollen Austausch mit erfahrenen Amtskolleginnen und -kollegen praxisnahe Einblicke und wertvolle Hinweise für den Start erhalten. Sie vermitteln anschaulich den kommunalen Gestaltungsspielraum, zeigen erprobte Ansätze für komplexe Herausforderungen und eröffnen Perspektiven, neue Wege zu gehen, um die Zukunft der eigenen Gemeinde aktiv zu gestalten.

Inhalte aus vergangenen Veranstaltungen: Dokumentation.

 

Termine:

  • Donnerstag 12. Mai 2026 10 bis 15:30 Uhr SDL Thierhaupten
  • Mittwoch 23. September 2026 10 bis 15:30 Uhr SDF Klosterlangheim
  • Dienstag 6. Oktober 2026 10 bis 15:30 Uhr SDL Plankstetten

 

mehr Informationen


Nachhaltigkeits-Check für Kommunen unter www.kommunal-nachhaltig.de verfügbar!


Fotoquelle: LBE Bayern e.V.  

Der Nachhaltigkeits-Check unterstützt bayerische Kommunen dabei, Nachhaltigkeit von kommunalen Vorhaben und Beschlussvorlagen auf verschiedenen Ebenen zu analysieren und zu optimieren, um ganz konkret an der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen zu arbeiten. Das digitale Steuerungsinstrument wurde in Thüringen entwickelt und von Pilotkommunen erprobt – jetzt steht das Online-Tool auf den Seiten des Zentrums für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern zur Verfügung.

mehr Informationen


Veröffentlichungen

·         Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern: „Nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene gestalten“ mit Praxisbeispielen aus dem Kommunalzirkel“

·         Bayerisches Landesamt für Umwelt: Arbeitshilfe Umgang mit Bodenmaterial

Termine

·         Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung: Online-Workshops aus der Reihe „Virtuelle Zukunftsimpulse Nachhaltige Kommunalentwicklung“07. Mai 2026, 18. Juni 2026 & Juli

·         LENK KOMMUNity Netzwerktreffen am 15. und 16. Juni 2026 in Regensburg

·         Grundkurs für das technische Betriebspersonal von Hochwasserrückhaltebecken vom 29. bis 30. September 2026 in Augsburg

·         Marktredwitzer Bodenschutztage vom 14. bis 16. Oktober 2026



Impressum

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Kontaktstelle für Kommunen
www.stmuv.bayern.de/service/kommunal/


Redaktion:
Kontaktstelle Kommunen
E-Mail: kommunales@stmuv.bayern.de
Tel. 089 9214-00

Newsletter anmelden/abbestellen