Glauber: Ebrachs Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind fit für die Zukunft
Förderung nach RZWas ist Erfolgsgarant
Pressemitteilung Nr. 14/26
Der Markt Ebrach hat seine Wasserversorgung umfassend saniert. Dabei hat ihn der Freistaat Bayern mit Mitteln aus der Förderrichtlinie für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) kräftig unterstützt: Rund 960.000 Euro wurden bisher an die Gemeinde ausgezahlt, über 1,2 Millionen Euro folgen Ende Februar. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber überreichte heute den Förderscheck beim "Ebracher Wassertag". Glauber: "Unsere Trink- und Abwasserleitungen sind unsichtbar, aber unverzichtbar. Nur wenn sie funktionieren, bringen sie sauberes Trinkwasser in unsere Haushalte und entsorgen unser Abwasser sicher. Wir stehen fest an der Seite der bayerischen Kommunen und lassen sie mit dieser Mammutaufgabe nicht allein. In Ebrach sind Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung jetzt fit für die Zukunft. Das zeigt: Die bayerische Härtefallförderung für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ist ein Erfolgsgarant. In diesem Jahr stellen wir für die Kommunen Fördermittel in Höhe von rund 215 Millionen Euro bereit. Die RZWas ist ein wesentlicher Baustein für zukunftssichere Trink- und Abwasseranlagen in ganz Bayern."
Der Markt Ebrach hat die Sanierung und Ertüchtigung der Wasserversorgung im Jahr 2021 mit einer Studie begonnen und die Herausforderung erfolgreich und mit finanzieller Unterstützung des Freistaats gemeistert: Leitungen, Kanal und Anlagen wurden ertüchtigt. Der neue Hochbehälter und das neue Überhebepumpwerk im Weiherseetal sind in Betrieb. Rund 14 Kilometer Trinkwasserleitungen wurden saniert. Durch das Erreichen der Härtefallschwelle erhält Ebrach die höchstmögliche Förderung.
Die Förderung wasserwirtschaftlicher Projekte nach RZWas ist das bedeutendste Förderprogramm im Bereich des Umweltministeriums. In den zurückliegenden Förderjahren wurde so die Sanierung von über 1.100 Kilometern Wasserleitung und rund 660 Kilometern Abwasserkanälen gefördert. Außerdem wurden die Kommunen beim erstmaligen Bau von über 400 Kilometern Verbundleitungen zur Sicherstellung der Wasserversorgung in Trockenjahren unterstützt.
Die RZWas bietet den Kommunen in Bayern weitere attraktive Fördermöglichkeiten und damit die Chance, ihre Gewässer klimaresilient zu gestalten. Hochwasserschutz, Starkregenvorsorge oder die Umgestaltung von kommunalen Gewässern zu klimaangepassten, ökologisch wertvollen und ansprechenden Lebensräumen für Menschen und die Artenvielfalt stellen die wichtigsten Säulen des Förderprogramms im nichtstaatlichen Wasserbau dar.
Weitere Informationen unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/foerderung/
