Glauber: 15 Millionen Euro für den Tierschutz
Freistaat fördert Neubau der Reptilienauffangstation
Pressemitteilung Nr. 4/26

Das Foto zeigt von links: Dr. Markus Baur (Leitung Reptilienauffangstation), Umweltminister Thorsten Glauber, Franz Heilmeier (1. Bürgermeister der Gemeinde Neufahrn), Staatsminister Dr. Florian Herrmann und MdL Benno Zierer.
Das Bayerische Umweltministerium fördert den Neubau der Reptilienauffangstation mit knapp 15 Millionen Euro. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte heute bei der Übergabe des Förderschecks an den Verein in München: "Der Neubau der Reptilienauffangstation ist ein starkes Signal für den Tierschutz in Bayern. Die Einrichtung leistet einen einzigartigen Beitrag bei der Unterbringung und Pflege von Reptilien und anderen exotischen Tieren in Bayern. Der Fortbestand der Reptilienauffangstation ist uns ein Herzensanliegen. Klar ist: Die bisherigen Räumlichkeiten stoßen an ihre Grenzen. Mit den Fördermitteln ist der Weg frei für eine moderne Auffangstation, die auf die große Zahl und die besonderen Bedürfnisse der Tiere zugeschnitten ist. Ich danke dem Team der Reptilienauffangstation für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Tiere."
Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann: "Ich freue mich sehr, dass wir den Neubau der Reptilienauffangstation gemeinsam entscheidend voranbringen. Die Einrichtung ist eine unverzichtbare Anlaufstelle für Tier- und Artenschutz: Hier werden aufgefundene, beschlagnahmte oder abgegebene exotische Tiere fachkundig versorgt. Darüber hinaus werden Einsatzkräfte und Behörden seit Jahren geschult. Ich unterstütze und begleite dieses Vorhaben seit vielen Jahren mit großer Überzeugung. Mein besonderer Dank gilt dem Team und vor allem den vielen Ehrenamtlichen, die sich mit großem Einsatz und Herzblut Tag für Tag um die Tiere kümmern."
Die neue Reptilienauffangstation entsteht in der Gemeinde Neufahrn im Landkreis Freising. Der Freistaat Bayern stellt Fördergelder in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro für den Neubau der Reptilienauffangstation bereit. 8 Millionen Euro davon erhält Bayern aus dem Sondervermögen des Bundes. Bereits im Vorfeld hat das Bayerische Umweltministerium den Grundstückskauf und die Planungen für den Neubau mit einer Förderung von rund 800.000 Euro ermöglicht. Zudem unterstützt der Freistaat die Reptilienauffangstation jährlich mit 340.000 Euro.
"Dank der großartigen Unterstützung des Freistaats Bayern kann unsere Auffangstation zu einem echten internationalen Vorzeigeprojekt werden“, freut sich Leiter der Station Dr. Markus Baur. "Mit den Fördermitteln kann die Einrichtung ihre umfangreichen Ausbaupläne tiergerecht und gleichzeitig umweltschonend umsetzen."
Der gemeinnützige Verein "Auffangstation für Reptilien München e.V." ist eine Einrichtung zur spezialisierten Unterbringung von aufgefundenen, abgegebenen und behördlich beschlagnahmten Reptilien und anderen exotischen Tieren. Die Auffangstation wurde 2001 gegründet und ist ursprünglich aus dem Institut für Zoologie der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München hervorgegangen. Mit jährlich rund 1.000 aufgenommenen und weitervermittelten Tieren ist er Deutschlands größte Auffangstation für exotische Heimtiere. Die Auffangstation engagiert sich neben dem Tierschutz auch für Ökologie und Artenschutz.
Weitere Informationen unter https://www.reptilienauffangstation.de/
