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Ultraviolette Strahlung

Ohne Sonne gibt es in der Regel kein Leben auf der Erde.

Die Sonnenstrahlung besteht

  • zu ca. 50% aus sichtbarem Licht,
  • zu ca. 44 % aus Infrarot (Wärme-) Strahlung und
  • zu ca. 6% aus UV-Strahlung, die ein Krebsrisiko darstellt.

Die UV-Strahlung wird in UVA (Wellenlängen von 315 - 400 nm; langwellig), UVB (Wellenlängen von 280 – 315 nm, kurzwellig) und UVC (Wellenlängen von 200 – 280 nm; extrem kurzwellig) unterteilt.

Die meiste UV-Strahlung wird in der Atmosphäre abgefangen. Das schädliche UVC wird nahezu vollständig in der Ozonschicht absorbiert. Mit Ausdünnung der Ozonschicht gelangt mehr UV- Strahlung als früher an die Erdoberfläche. Die höhere UV-Belastung der Menschen in den Industriestaaten resultiert jedoch auch aus dem Freizeitverhalten.

Die Intensität der UV-Strahlung kann mit dem weltweit einheitlichen UV-Index abgeschätzt werden, der je nach Jahreszeit, Ort und Bewölkung unterschiedlich ist. Je nach Höhe des UV-Indexes werden von der WHO Schutzmaßnahmen, mit Berücksichtigung des Hauttyps, empfohlen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt die UV-Indexwerte zur Verfügung. Die Skala reicht von UV-Index 1 (schwache Intensität) bis UV-Index 12 (extrem hohe Belastung). In Deutschland können Werte zwischen 0 und 8 auftreten.

Die UV-Strahlung wird für die Bildung von Vitamin D benötigt. Vitamin D-Mangel führt zu Rachitis (Knochenweiche). Um den Bedarf an Vitamin D zu decken, genügt es dreimal pro Woche für ungefähr 10 Minuten Hände und Gesicht der Sonne auszusetzen. Wenn auch die positiven Wirkungen der Sonne an Körper und Seele unbestreitbar sind, gefährdet ein Übermaß an Sonnenstrahlung die Gesundheit. Wer die Verhaltensregeln beim Aufenthalt in der Sonne missachtet, riskiert chronische Hautschäden und Hautkrebs.

Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko

Besonders Sonnenbrände im Kindesalter und in der Jugend erhöhen das Hautkrebsrisiko, denn die Haut vergisst nichts.

Leider zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass die Zahl der Hautkrebsneuerkrankungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Eine wesentliche Ursache ist das veränderte Freizeitverhalten, wir halten uns länger in der direkten Sonne auf und die freizügige Freizeitmode bietet kaum textilen Sonnenschutz.

Möglichen Gesundheitsschäden wie Sonnenbrand, Eintrübung der Augenlinse oder Hautkrebs kann man vorbeugen, wenn entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Weiterführende Informationen

  • Fachgespräch „Gesundheitsgefahren durch UV-Strahlung“(PDF, 1,7 MB)
  • Krebsvorsorge
  • Hautkrebs

Weitere Links

  • Rette deine Haut!
  • www.brennst-du.de
  • www.uv-index.de
  • www.sonne-mit-verstand.de

Weitere Angebote

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