Runder Tisch Wasser – Zusammenfassender Abschlussbericht
Ohne Wasser kein Leben. Der natürliche Wasserkreislauf ist Grundlage allen Lebens. Doch unsere Ressource Wasser ist in Gefahr. Sei es durch den Klimawandel oder durch den direkten Einfluss des Menschen. Wir nutzen Wasser z. B. als Trinkwasser, als Grundlage zur Nahrungsmittelproduktion, als Rohstoff in Industrie und Gewerbe, zur Energieerzeugung, für Kühlprozesse oder auch für Freizeitaktivitäten. Für ein gutes, wasserreiches Leben in Bayern müssen wir unser Wasser schützen, sorgsam mit dem Wasserhaushalt umgehen und die Wasserversorgung für die verschiedenen Bedarfe langfristig im Blick haben und nachhaltig sicherstellen. Der Erhalt dieser natürlichen Lebensgrundlage in der Gegenwart und in der Zukunft ist eine Daueraufgabe für Staat, Kommunen, Wirtschaft und Gesellschaft.
Nur durch die enge Zusammenarbeit aller betroffenen Akteure kann dies gelingen und die notwendige Resilienz im Wasserhaushalt gewährleistet werden. Diese Herausforderung müssen wir gemeinsam bewältigen.
Daher hat die Staatsregierung im Juni 2023 den Runden Tisch Wasser initiiert. Es war der formale Auftakt und die Bündelung eines langfristig angelegten Prozesses.
Daraus resultierten mehrere Arbeitsbereiche, in denen Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Kommunen, Verbände, Wissenschaft, Industrie und Verwaltung zusammenkamen. In einem offenen Austausch konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Belange, Sichtweisen, Erwartungen und Lösungsideen einbringen und ein gemeinsames Papier erarbeiten. Dies bildet den Kern dieses Berichts. Er stellt insbesondere Erwartungen und Handlungsspielräume dar und zeigt Lösungsvorschläge als Ergebnis aus den Diskussionen auf, wobei er nicht alle Einzelmeinungen wiedergeben kann.
Der Runde Tisch Wasser wurde in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus und dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr umgesetzt
Zum Schutz unseres Wassers und zur Sicherstellung der Wasserversorgung muss mehr getan werden, darin sind sich die Beteiligten am Runden Tisch Wasser einig. Der Bericht beschreibt die Handlungsfelder, benennt die Akteure und formuliert Handlungsbedarf sowie Handlungsempfehlungen.
Einführung zu wasserwirtschaftlichen Herausforderungen
Das Jahr 2024 ist in die Klimaaufzeichnungen als das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Messungen eingegangen. Der Klimawandel verändert unsere Umwelt und wird, trotz aller Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen, nicht kurzfristig zu stoppen sein.
Gerade für den Bereich Wasser hat dies gravierende Folgen. Diese sind in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten für die Menschen deutlich spürbar geworden: Hochwasserereignisse mit tragischen Todesfällen und hohen Sachschäden, Starkregenereignisse mit Überflutungen in Siedlungsbereichen, Dürrejahre mit erheblichen Auswirkungen auf die Gewässerökologie, Landschaft und die Nahrungsmittelproduktion.
Wetterextreme und ihre Folgen zeigen den Ernst der Lage und die Notwendigkeit eines entschiedenen und koordinierten staatlichen Handelns zur raschen Anpassung des Wassersektors an den Klimawandel auch für Bayern. Es ist davon auszugehen, dass die nächsten 10 bis 30 Jahre massive Herausforderungen im Wassermanagement mit sich bringen werden. Entschlossenes und rasches Handeln ist deshalb erforderlich. Ein Nichthandeln käme ungleich teurer.
Nicht nur der Klimawandel führt zu Veränderungen im Wasserhaushalt. Die seit Jahrhunderten vorgenommenen menschlichen Eingriffe in die Landschaft sowie die Art der Nutzung von Wasserressourcen für unterschiedliche Zwecke zeigen heute mehr denn je Konsequenzen, insbesondere in Kombination mit der Veränderung des Klimas. Der Weg zu Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und Wassersicherheit erfordert ein Umdenken und ressourcenschonendes Handeln.
Fünf Säulen verdeutlichen die wichtigsten Handlungsprinzipien zur Bewältigung der bestehenden wasserwirtschaftlichen Herausforderungen:
Säule 1: Wasser speichern:
Keine technische Errungenschaft kann natürliche Wasserspeicher (Landschaft, Gewässer, Boden, Moore) auch nur annähernd volumenmäßig ersetzen. Durch einen intakten und natürlichen Landschaftswasserhaushalt kann Niederschlagswasser gespeichert werden und versickern. Es können Abflussspitzen gedämpft werden und Grundwasser kann sich anreichern und so den Wasserhaushalt in Trockenzeiten stabilisieren. Deshalb müssen die natürlichen Wasserspeicher gestärkt werden.
Ein Umdenken in der Siedlungsentwicklung ist erforderlich und hat bereits begonnen. Niederschlagswasser direkt vor Ort zurückzuhalten, zu speichern oder zu versickern, anstatt es sofort abzuleiten, ist der Weg, um auch in bebauten Gebieten besser mit Starkregen, Hitze und Dürre umzugehen. Durch die notwendigen Maßnahmen verbessern sich auch Sicherheit, Lebensqualität und Artenvielfalt in Siedlungsbereichen.
Säule 2: Wasser verteilen:
Das Niederschlagsdargebot und die damit zusammenhängenden Grundwasservorkommen sind in Bayern regional ungleich verteilt. Allerdings muss die öffentliche Wasserversorgung im gesamten Freistaat gewährleistet und auch unter Berücksichtigung der Folgen des Klimawandels sichergestellt werden. Der Fokus liegt auf der ortsnahen öffentlichen Trinkwasserversorgung. Die seit Jahren etablierten und derzeit in Aktualisierung befindlichen Wasserversorgungsbilanzen zeigen, wo und wie durch interkommunale Verbünde und überregionale Versorgungsstrukturen die Versorgung bereits nachhaltig gesichert ist bzw. zukünftig weiter verbessert werden kann.
Ausgeprägte Trockenperioden bestätigen die Notwendigkeit von Niedrigwasserspeichern sowie des Überleitungssystems Donau – Main eindrücklich. Nur die Gewährleistung einer ausreichenden Wasserführung unserer Flüsse sichert den Lebensraum von Fischen und anderen Gewässerlebewesen, ermöglicht die Nutzungen der Gewässer und stärkt ihre Funktion als Erholungs- und Erlebnisraum.
Aufgrund des Klimawandels sowie damit zusammenhängender wachsender Anforderungen an die Landwirtschaft (z. B. Ertrags- und Qualitätserhalt, Sicherung bzw. Potenzial zur Steigerung der Selbstversorgung) ist in Bayern mit einem erhöhten Bewässerungsbedarf zu rechnen. Wasser für Bewässerung wird aber nicht immer und überall in ausreichender Menge oder Qualität zur Verfügung stehen. Neben dem Wassersparen und dem vermehrten Einsatz trockenheitsangepasster Kulturen gilt es, Bewässerungsstrukturen nachhaltig zu gestalten und effiziente Bewässerungsmethoden zu etablieren.
Säule 3: Wasser schützen:
Als kostbarstes Gut ist Wasser vor negativen Einflüssen zu schützen. Maßnahmen zur Reduktion von punkt- und flächenhaften Phosphor- und Nitrateinträgen sowie von Einträgen von Schadstoffen wie sogenannte Ewigkeitschemikalien (z. B. per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – PFAS), Bioziden und Pflanzenbehandlungsmitteln in unsere Gewässer müssen vorgesehen werden. Die konsequente Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, der Nitrat-Richtlinie und die bedarfsgerechte und zügige Ausweisung von Wasserschutzgebieten sichert das Grundwasser als Quelle für sauberes Trinkwasser. Weitgehend geschlossene Wasserkreisläufe in der Industrie tragen zur Verringerung von Stoffeinträgen bei. Auch die Verbesserung der Abwasserreinigung mit der 4. Reinigungsstufe und damit die Elimination von Spurenstoffen, deren Eintrag möglichst geringgehalten werden soll, trägt zum langfristigen Erhalt der Gewässer als Lebensraum und der Versorgungssicherheit mit sauberem und gesundem Trinkwasser bei. Gewässerrandstreifen und schattenspendender Bewuchs wirken sich positiv auf Bäche und Flüsse und den Schutz der aquatischen Umwelt aus.
Säule 4: Wasser schätzen:
Notwendige Maßnahmen werden von der Allgemeinheit getragen, wenn Wertschätzung für die Ressource Wasser verankert und ein grundlegendes Verständnis im Umgang mit Wasser vorhanden ist. Dies gilt es zu vermitteln und zu festigen. Nur durch die nachhaltige Nutzung des Wassers durch alle Beteiligten bleibt der blaue Schatz Bayerns erhalten.
Säule 5: Wasser gesamtstaatlich denken:
Wasser kennt keine Grenzen – weder Grundwasserkörper und Fließgewässer noch Hochwasserereignisse, Dürren und stoffliche Belastungen machen an einer menschengemachten Grenze Halt. Die aktive und engagierte Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Nachbarn ist zum Schutz der Menschen, zum Schutz der Gewässer und zum Erhalt einer sicheren Wasserversorgung und einer intakten Umwelt unabdingbar.
Strategie „Wasserzukunft Bayern 2050“
Die „Wasserzukunft Bayern 2050“ ist die integrale Strategie der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung zur mittel- und langfristigen Bewirtschaftung unserer Wasserressourcen, die für bislang absehbare Folgen des Klimawandels und weitere Veränderungsfaktoren Anpassungsmaßnahmen ableitet. Sie umfasst die vier strategischen Bereiche Wassersicherheit (Trockenheit und Dürre), Hochwasserschutz, Ökologie und Sozialfunktion und gliedert sich in zwei Programme.
Das Programm „Wassersicherheit 2050“ deckt ein umfangreiches Trockenheits- und Dürremanagement ab. Im Fokus steht die Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung, die Reduzierung der Belastung durch Schadstoffe, ein verbesserter Landschaftswasserhaushalt sowie die klimaresiliente Entwicklung unserer Dörfer und Städte. Gemeinsam mit allen Akteuren und Betroffenen aus Staat, Kommunen, Verbänden, Industrie, Wissenschaft und weiteren Bereichen werden Projekte und Maßnahmen in neun Themenbereichen geplant, umgesetzt und evaluiert.
Die Felder sind im Einzelnen:
- Trinkwasserversorgung: dezentrale Struktur, regionaler und interkommunaler Verbund (2. Standbein) und Ertüchtigung der Fernwasserversorgung
- Flächenhafter Grund- und Trinkwasserschutz
- Spurenstoffe, stoffliche Belastungen und Abwasser
- Optimierung Speicher und Überleitung
- Nachhaltige landwirtschaftliche Bewässerungsstrukturen
- Verbesserung des Landschaftswasserhaushalts
- Etablierung einer wassersensiblen Siedlungsentwicklung (Schwammstädte)
- Moderne Messnetze und Managementsysteme
- Fiskalische und gesetzlich verhaltenslenkende Maßnahmen
Das Bayerische Gewässer-Aktionsprogramm 2030 (kurz: PRO Gewässer 2030) umfasst als Nachfolgeprogramm der bisherigen Hochwasserschutzprogramme neben dem Bereich Hochwasser auch die Themen Ökologie und Sozialfunktion. Damit werden die gesetzlichen Anforderungen der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) und wichtige Aspekte der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sowie weiterer internationaler und nationaler Gesetzesgrundlagen aufgegriffen.
Es gliedert sich in drei Säulen:
- Säule I: „Hochwasserschäden vorbeugen“ – Hochwasserschutz
- Säule II: „Flüsse, Bäche, Auen renaturieren“ – Ökologische Gewässerentwicklung
- Säule III: „Erlebnisse und Erholung schaffen“ – Stärkung der Sozialfunktion
Die erfolgreiche Umsetzung der Gesamtstrategie ist eine generationen- und ressortübergreifende Aufgabe. Die Information der Bevölkerung sowie die Einbindung aller relevanten Akteure ist zur Sicherung der bayerischen Wasserzukunft elementar.
Runder Tisch Wasser 2023
Im Frühjahr 2023 nahm sich die Staatsregierung mit Blick auf die vermehrte Trockenheit des Themas „Resilienz des Wasserhaushalts“ an. Die Bereiche „Umwelt“, „Landwirtschaft“ und „Bauen“ schlossen sich deshalb zu einem Runden Tisch Wasser zusammen, bei dem Leitlinien zu Wasserhaushalt und Wasserversorgung kommuniziert wurden. Dieser fand unter Beteiligung der betroffenen Landesanstalten und Landesämter, der Wissenschaft und der Verbände am 21. Juni 2023 statt. Themen waren die Sicherung der Wasserreserven für zukünftige Generationen, die Vermeidung von Verteilungskämpfen und der Erhalt des Selbstversorgungsgrads bei regionalen Lebensmitteln.
Zur Darstellung und Diskussion weiterer Aspekte und möglicher neuer Maßnahmen im Bereich der Wasserresilienz wurden Diskussionsrunden mit den wesentlichen Akteuren angeregt. Hierfür wurden fünf Arbeitsbereiche eingerichtet. Unter Berücksichtigung bereits vorhandener bayerischer Maßnahmen, wie dem Programm „Wassersicherheit 2050“ und dem „Wasserpakt“, wurden in den ressortübergreifenden Arbeitsgruppen Handlungsempfehlungen und Maßnahmen entwickelt.
Arbeitsbereich 1 – Sicherung der prioritären öffentlichen Wasserversorgung in Bayern
Aufbau der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern auf drei Standbeinen: Ortsnahe Versorgung, regionale, interkommunale Verbünde (als 2. Standbein) und ergänzende Fernwasserversorgung durch überregionale Verbünde;
ausreichend dimensionierte, zukunftssichere Wasserschutzgebiete;
nur zwingend notwendige Nutzung und besonderer Schutz des Tiefengrundwassers;
keine Privatisierung von Wasser.
Arbeitsbereich 2 – Klimaresiliente Land- und Forstbewirtschaftung und Flurgestaltung, Landschaftswasserhaushalt und Grundwasserneubildung
An das aktuelle und zukünftige Wasserdargebot angepasste Land- und Forstbewirtschaftung und Flurgestaltung durch Entwicklung und Anwendung von Anpassungsstrategien zur nachhaltigen und sparsamen Nutzung von Wasser (u. a. angepasste Landnutzungsformen, Sortenwahl/Züchtungen, nachhaltige Bewässerung). Dazu Datenermittlung und -analyse zum Wasserdargebot und dessen künftiger Entwicklung. Maßnahmenvorschläge zum Erhalt und zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushalts (u. a. Wasserspeicherung, wasserableitende Landschaftsstrukturen) und zur Verbesserung der Grundwasserneubildung sowie Grundwasseranreicherung.
Arbeitsbereich 3a – Urbane Entwicklung
Weiterentwicklung der Kommunen zu „Schwammstädten und -dörfern“ unter Berücksichtigung der Folgen des Klimawandels (Green City, Starkregen, Hochwasser, Trockenheit und Dürre).
Arbeitsbereich 3b – Industrie
Entwicklung einer wassersparenden und problemabwasserfreien Industrieproduktion (Stichwort „zero emission“) unter Berücksichtigung von Einsparmöglichkeiten, Wiederverwendungsoptionen, Kreislaufwirtschaft und Anpassung der Kühltechniken.
Arbeitsbereich 4 – Kommunikation und Bewusstseinsbildung: Wasserwissen bei Wassernutzern stärken
Vermittlung der Grundlagen und des Verständnisses zum Wasserkreislauf und zu den Zusammenhängen wasserwirtschaftlicher Themen für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen (Integration in allgemeiner Schulbildung und weiterführenden Bildungsangeboten (z. B. Landwirtschaftsschulen), Internetangebote, Wasserforen, …); Bildung befähigt zu sachgerechter Sensibilität.
In den jeweiligen Arbeitsbereichen erfolgte zunächst eine umfassende Analyse zur Beteiligung betroffener Akteure. Über unterschiedliche Veranstaltungsformate wurden Kommunen, Verbände, Wissenschaft, Industrie und Verwaltung zusammengebracht, um ihre jeweiligen Erwartungen zu formulieren und um gemeinsam an Maßnahmen und Lösungsansätzen zu arbeiten. Die Ergebnisse der Arbeitsbereiche werden nachfolgend dargestellt.
Arbeitsbereich 1 – Sicherung der prioritären öffentlichen Wasserversorgung in Bayern
Analyse
Die Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern berücksichtigt drei wesentliche Handlungsfelder:
- technische Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern auf drei Standbeinen:
- ortsnahe Versorgung, dezentrale Struktur
- regionale, interkommunale Verbünde (2. Standbein)
- ergänzend Fernwasserversorgung durch überregionale Verbünde
- angemessen große, zukunftssichere Wasserschutzgebiete
- besonderer Schutz des Tiefengrundwassers im Sinne einer eisernen Reserve
Die Herausforderungen sind zahlreich und vielfältig. Darunter fallen die Folgen der Klimaänderung, der Erhalt der Infrastruktur, zunehmender Fachkräftemangel und Umweltbelastungen. Zusätzlich bestehen Konflikte zwischen den verschiedenen Akteuren, die teilweise gegensätzliche Interessen verfolgen. Der Trinkwasserschutz in Bayern erfolgt mehrstufig, beginnend mit dem flächendeckenden, allgemeinen Grundwasserschutz bis hin zur Ausweisung festgesetzter Wasserschutzgebiete in Bereichen mit besonderer Empfindlichkeit der Trinkwassereinzugsgebiete. Es gibt zahlreiche gesetzliche Vorgaben und aktuell laufende Projekte des Freistaats Bayern, die die Wasserversorgung sichern sollen. Impulse zur Beschleunigung und Vereinfachung von Rechtsverfahren werden und wurden bereits aufgegriffen. Die Finanzierung von Maßnahmen zur Sicherung der Wasserversorgung ist eine weitere Herausforderung, die mit der Einführung eines Wassercents unterstützt werden soll. Insgesamt ist die Zusammenarbeit aller Akteure, inklusive Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung, notwendig, um die Wassersicherheit langfristig und zukunftssicher zu gewährleisten.
Empfehlungen
Die bestehenden Wasserversorgungsstrukturen sind regelmäßig zu überprüfen und an zukünftige Szenarien anzupassen.
Die Resilienz der Wasserversorgungssysteme ist zu erhöhen, z. B. durch redundante Anlagen und regionale Vernetzungen.
Wasserschutzgebiete sind regelmäßig zu überprüfen und ggf. anzupassen, um die Wasserqualität dauerhaft zu sichern.
Die Datenlage zu Grundwasserentnahmen ist als Steuerungselement zu verbessern, um bessere Entscheidungen treffen zu können.
Tiefengrundwasser ist nur bei zwingend notwendigem Bedarf zu nutzen.
Öffentliches Bewusstsein für Wasserschutz ist weiter zu stärken, z.B. durch Kampagnen.
Die Finanzierung der Wasserversorgung ist durch neue Modelle wie den Wassercent zu unterstützen.
Die rechtlichen Verfahren und Genehmigungen sind effizienter zu gestalten.
Zusammenfassung
Die Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung in Bayern ist eine Daueraufgabe des Staates und der Kommunen. Es gibt zahlreiche Projekte und Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit zu verbessern, z.B. durch bessere Daten, Förderprogramme und regionale Zusammenarbeit. Um schneller handeln zu können, sollten die gesetzlichen und bürokratischen Abläufe vereinfacht werden. Der Schutz des Grundwassers und die nachhaltige Nutzung sind zentrale Ziele. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten und das Beschreiten verschiedener Wege, die sich ergänzen und zusammenwirken, sind entscheidend, um die Wasserversorgung auch in Zukunft sicherzustellen.
Arbeitsbereich 2 – Klimaresiliente Land- und Forstbewirtschaftung und Flurgestaltung, Landschaftswasserhaushalt und Grundwasserneubildung
Analyse
Der Landschaftswasserhaushalt (LWH) in Bayern ist geprägt von den Herausforderungen des Klimawandels, wie Dürreperioden, Grundwasserschwund und Starkregen. Ein intakter LWH ist entscheidend für die Grundwasserneubildung, das Bodenwasser, das lokale Klima, den Wasser- und Nährstoffrückhalt sowie die Biodiversität. Ungleichgewichte im Wasserhaushalt, verursacht durch den Klimawandel, aber auch menschliche Eingriffe, verstärken die Effekte. Maßnahmen zur Verbesserung des LWH umfassen die land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung, naturnahe Gewässergestaltung oder dezentralen Wasserrückhalt. Da niemand die Herausforderungen allein bewältigen kann, sollte es Ziel sein, dass alle Akteure, darunter Kommunen, Eigentümer, Bewirtschafter und Verwaltungen, regionale Aktionsgemeinschaften bilden, um Maßnahmen gemeinsam zu koordinieren und Konflikte frühzeitig zu erkennen. Handlungsbedarf wurde in den Bereichen Beratung, Förderung, Forschung sowie der Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen ermittelt, um als Ziel einen klimaresilienten LWH zu gestalten.
Empfehlungen
- Etablierung regionaler Aktionsgemeinschaften und Koordinatoren zur Vernetzung und Umsetzung.
- Ausbau der Beratung und Sensibilisierung der Akteure, inklusive Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit.
- Anpassung und Bündelung von Förderprogrammen, insbesondere für nachhaltige Bewässerung, Flussrenaturierung und Speicherinfrastrukturen.
- Förderung innovativer Infrastrukturprojekte sowie effizientere Nutzung von Fördermitteln.
- Forschung und Monitoring fördern, um Indikatoren für den Zustand des LWH zu entwickeln, Maßnahmen wissenschaftlich zu begleiten und Effekte zu messen.
- Rechtliche Rahmenbedingungen anpassen, z. B. durch Aufgabenerweiterungen bei Wasser- und Bodenverbänden, im Baurecht sowie bei ökologischen Ausgleichsmaßnahmen, oder durch neue Rechtsetzung wie z.B. den Wassercent.
Zusammenfassung
Der Schutz und die nachhaltige Gestaltung des Landschaftswasserhaushalts in Bayern sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es besteht ein großer Handlungsbedarf, der durch regionale Kooperationen, gezielte Fördermaßnahmen, Forschung und rechtliche Anpassungen bewältigt werden soll. Ziel ist es, Bayern klimaresilient zu machen, Hochwasser und Dürre zu minimieren, die Selbstversorgung zu erhalten und die Wasserressourcen langfristig zu sichern. Die Umsetzung erfordert die Zusammenarbeit aller Akteure und die Entwicklung gemeinsamer Strategien.
Arbeitsbereich 3a – Urbane Entwicklung
Analyse
Das Konzept der Schwammstadt bzw. des Schwammdorfes stellt eine städtebauliche Lösung dar, um den Folgen des Klimawandels wie Starkregen und Hitze entgegenzuwirken. Ziel ist es, versiegelte Flächen zu entsiegeln, Niederschlagswasser lokal zurückzuhalten, zu speichern oder zu versickern und somit Überflutungen zu vermeiden, Trockenperioden zu überbrücken und das Stadtklima zu verbessern. Die Umsetzung erfordert eine frühzeitige, koordinierte Planung auf verschiedenen Ebenen, die Einbindung verschiedener Akteure sowie rechtliche, organisatorische und finanzielle Ressourcen. Herausforderungen bestehen in Flächenknappheit, Interessenkonflikten, Transformation bestehender Siedlungen und begrenzten Einflussmöglichkeiten auf private Flächen. Die Akteure umfassen Kommunen, Behörden, Wissenschaft, Planungsbüros, Wirtschaft, private Eigentümer und Bürger. Oft ist bereits umfangreiches Wissen vorhanden und es bestehen vielfältige Aktivitäten.
Empfehlungen
- Akteure sollen durch Sensibilisierung, Informations- und Beratungsangebote sowie finanzielle Anreize aktiviert werden.
- Die Vernetzung und der Wissenstransfer sollen verbessert werden, um den Austausch zu fördern und einfache, umsetzbare Maßnahmen zu entwickeln.
- Die Kommunen sollen bei der Planung und Umsetzung insbesondere durch rechtliche und finanzielle Instrumente unterstützt werden.
- Die Eigenverantwortung der privaten Eigentümer ist zu stärken, etwa durch Aufklärung, Förderungen und Vorbildfunktion der Gemeinden.
- Rechtliche Rahmenbedingungen sind zu prüfen und zu verbessern, um die Klimaanpassung zu erleichtern.
- Die Umsetzung erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine gesellschaftliche Akzeptanz.
Zusammenfassung
Das Konzept der Schwammstadt bzw. des Schwammdorfes bietet eine nachhaltige Lösung für die Anpassung an den Klimawandel, erfordert jedoch koordinierte, gesellschaftliche Anstrengungen auf allen Ebenen. Das vorhandene Wissen und die Aktivitäten gilt es besser zu vernetzen und die Ressourcen zu bündeln. Die Transformation bestehender Siedlungen ist nur durch die Einbindung und Aktivierung aller Akteure möglich. Mit gezielten Maßnahmen, rechtlichen Anpassungen und einer stärkeren Sensibilisierung kann die Entwicklung zu wassersensiblen, klimaangepassten Kommunen vorangetrieben werden.
Arbeitsbereich 3b – Industrie
Analyse
Die Industrie benötigt Wasser für verschiedene Zwecke, darunter Kühlung, Produktion und Reinigung, wobei die Nutzung von Oberflächen- und Grundwasser sowie die Wasseraufbereitung und -wiederverwendung im Fokus stehen. Es besteht ein Spannungsfeld zwischen ökologischen Anforderungen, ökonomischen Interessen und gesetzlichen Vorgaben. Die Akteure, darunter Industrie, Staat und Behörden, sind aufgefordert, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, um Wasser effizient zu nutzen, Kreisläufe zu schließen und die Wasserqualität zu sichern. Regulatorische Herausforderungen sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit und Vereinfachung der Genehmigungsverfahren werden hervorgehoben.
Empfehlung
- Zur Verbesserung der Wassernutzung sollten Maßnahmen wie die Mehrfachnutzung von Wasser, die Optimierung von Prozesswasser und die Nutzung von Wärmerückgewinnung verstärkt werden.
- Die Industrie wird ermutigt, innovative Technologien und Kreislaufsysteme zu entwickeln und zu implementieren, wobei die wirtschaftliche Tragfähigkeit und die Umweltverträglichkeit stets berücksichtigt werden müssen.
- Es wird empfohlen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen pragmatischer zu gestalten, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen und den Austausch zwischen Industrie, Behörden und Forschungseinrichtungen zu fördern.
- Zudem sollten Förderprogramme und Pilotprojekte unterstützt werden, um die Entwicklung und Anwendung nachhaltiger Wassertechnologien zu beschleunigen.
Zusammenfassung
Eine nachhaltige Wasserwirtschaft ist für eine wassersensible Industrie unumgänglich, um den steigenden Anforderungen an Wassereffizienz, Qualität und Kreislaufwirtschaft gerecht zu werden. Es besteht Handlungsbedarf bei der Optimierung der Wassernutzung, der Förderung innovativer Technologien und der Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Eine enge Zusammenarbeit aller Akteure sowie eine stärkere Berücksichtigung von Umwelt- und Wirtschaftlichkeit sind essenziell, um die zukünftige Wasserversorgung in der Industrie nachhaltig zu sichern.
Arbeitsbereich 4 – Kommunikation und Bewusstseinsbildung: Wasserwissen bei Wassernutzern stärken
Analyse
Ziel ist der Austausch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren, die in Bildungsarbeit, Landwirtschaft, Wirtschaft, Wasserwirtschaft sowie Natur- und Bodenschutz tätig sind. Im Vordergrund stehen Vernetzung, Austausch und – wo möglich – Kooperation. Vernetzung und Austausch funktionieren bereits heute bei vielen Aktivitäten gut. Weitere Kooperationsideen, die einer weiteren Optimierung dienen, könnten gemeinsame Social-Media-Aktivitäten, Aktionen zum Welt-Wassertag oder die Nutzung eines Bildungsportals im Rahmen der schulischen Bildung sein. Es besteht bei den einzelnen Akteuren die Herausforderung, über die Vielzahl an Angeboten im Bildungsbereich den Überblick zu behalten und vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen.
Empfehlung
- Bestehende Vernetzungs- und Austauschstrukturen stärken.
- Gemeinsame Aktionen, z.B. im Bereich Social Media und an besonderen Tagen wie dem Weltwassertag, fördern.
Zusammenfassung
Allein schon durch die erreichte Vernetzung und den Austausch zwischen den Akteuren kann der Arbeitsbereich „Kommunikation und Bewusstseinsbildung“ als Erfolg bewertet werden. Die Bedeutung der Wasserbildung ist allen Beteiligten bewusst, es sind bereits zahlreiche Angebote vorhanden. Vielmehr besteht die Herausforderung, über diese den Überblick zu behalten. Weitere Treffen und eine stärkere Zusammenarbeit können dazu beitragen, die Wasserbildung in Bayern weiter zu verbessern.
Fazit und Ausblick
Der Runde Tisch Wasser ist auf politischer Ebene der Auftakt eines langfristig angelegten Prozesses zum Schutz und zum Umgang mit der Ressource Wasser. Durch die Einrichtung mehrerer Arbeitsbereiche ist es gelungen, relevante Akteure der Kommunen und Verbände, der Wissenschaft und Industrie sowie der Verwaltung zum fachlichen Austausch und zur Diskussion zusammen zu bringen und gegenseitiges Verständnis und die Bedeutung der Ressource Wasser zu vertiefen.
Die Herausforderungen aufgrund des Klimawandels und vergangener menschlicher Eingriffe in den Wasserhaushalt werden in Zukunft verstärkt ein konsequentes, ressortübergreifendes Handeln und eine Anpassung und Erweiterung bereits bestehender Aktivitäten fordern. Die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlage für künftige Generationen kann nur als Gemeinschaftsaufgabe gelingen. Die interdisziplinäre Vernetzung der Akteure und der Wissensaustausch untereinander sind die Basis für Kooperationen und Bündelung von Ressourcen. Dies ist auch im Sinne eines gesamtgesellschaftlichen Ansatzes zur Umsetzung der Strategie „Wasserzukunft Bayern 2050“.
In vielen Bereichen existieren bereits umfangreiche Informationsangebote, zahlreiche Aktivitäten und Projekte unterschiedlicher Akteure sowie Förderprogramme. Für weitere Themen wurden in den Arbeitsbereichen neue Ideen und Konzepte entwickelt. Grundlegende Voraussetzung sind hierfür personelle und finanzielle Ressourcen, die entsprechend bereitgestellt werden müssen. Die Diskussionen thematisierten zusätzlich rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Anreize für den kommunalen und privaten Sektor, Beratung, Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Bürgerinnen und Bürger sowie notwendiger Forschungsbedarf. Zu berücksichtigen ist, dass in vielen Bereichen die Umsetzung und die Wirkung von Maßnahmen Zeit in Anspruch nehmen werden.
Die Sitzungen der Arbeitsbereiche boten den Beteiligten Gelegenheit zum offenen Dialog. Durch die so geknüpften Kontakte können auch zukünftig gemeinsam Herausforderungen erkannt, wertvolle Synergien genutzt und gemeinsame Ziele verfolgt und Lösungen erreicht werden.
Linksammlung
Arbeitsbereich 1 – Sicherung der prioritären öffentlichen Wasserversorgung in Bayern
- Aktion Grundwasserschutz
- Wasserversorgungsbilanzen
- Projekt Sicherheit der überregionalen Systeme in der Wasserversorgung in Bayern Grobanalyse
- RZWas-Förderung mit Sonderprogrammen (u. a. Kommunale Trinkbrunnen)
- Trinkwassereinzugsgebieteverordnung - Umsetzung in Bayern
Arbeitsbereich 2 – Klimaresiliente Land- und Forstbewirtschaftung und Flurgestaltung, Landschaftswasserhaushalt und Grundwasserneubildung
- Landesverband der Wasser- und Bodenverbände Bayern e.V.
- Demonstrationsbetriebsnetz Gewässer-, Boden- und Klimaschutz
- Wasserpakt
- Übersicht zum Thema Boden
- Anleitung zur Erkennung und Beurteilung der Bodenstruktur
- Übersicht zum Thema Bodenerosion, Bodenverdichtung, Bodenwasserhaushalt
- Initiative boden:ständig
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Verbesserung des Landschaftswasserhaushalts
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Erosion und Runoff Laboratory (EARL)
- Erosionsschutz-App: Erosionsschutz-Planung mit Hilfe der „ABAG interaktiv“
- ABAG interaktiv
- Erosionsatlas Bayern
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Prozessbasierte Modellierung natürlicher sowie dezentraler Hochwasserrückhaltemaßnahme
- Hochwasserschutz im landwirtschaftlichen Betrieb
- Aktionsprogramm Schwammregionen
- Wassersensible Dorfentwicklung
- klimaresilienter Landkreis Neustadt a.d. Aisch
- Förderprogramme zur Maßnahmenumsetzung
- Veröffentlichung „Hochwasserminderung im ländlichen Raum“ (Open-Access-Publikation, gefördert von der Verwaltung für Ländliche Entwicklung)
- Forschungs- und Innovationsprojekt Moorverträgliche Bewirtschaftung
- Technischer Leitfaden zur Wasserstandsanhebung in landwirtschaftlich genutzten Niedermooren
- Maßnahmen zur Wasserstandsanhebung für eine moorbodenverträgliche Landwirtschaft
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Klimaschutz- und Anpassungspotenziale in Mooren Bayerns (KliMoBay)
- Klima- und Ressourcenschutz
- Landwirtschaft in Trockenlagen
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Erfolgreiche Ackerbaustrategien in bay. Trockenlagen
- Forschungs- und Innovationsprojekt: FutureCrop – Neue Kulturarten für Klimaanpassung und Diversität
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Erosionsschutz Mais
- Bewässerungsforum Bayern
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Entwicklung einer automatisierten Entscheidungshilfe zur ressourcenschonenden Bewässerung in Gartenbau und Landwirtschaft
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Effiziente Bewässerung im Obst- und Weinbau
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Nutzwasserbereitstellung und Planungsoptionen für urbane und landwirtschaftliche Bewässerung
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Weinbau 2050 - Modellweinberg für Bayerns Winzer
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Trockenstressbestimmung mittels Drohneneinsatz
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Bewässerungsteichwirtschaft
- Forschungs- und Innovationsprojekt: Smart-SWS – Smarte multifunktionelle Wasserspeicher
- Schutzwaldpflege und Schutzwaldsanierung
- Schutzwaldmanagement
- Anlage von Feuchtbiotopen im Wald (min.: 1:30 bis 4:30)
- Waldumbau und Waldnaturschutz an den Bayerwaldbächen
- Moorrenaturierung
Arbeitsbereich 3a – Urbane Entwicklungen
- Klimagerechter Städtebau
- Wassersensible Siedlungsentwicklung
- LANDSTADT BAYERN
- ZSK Bezahlbar klimagerecht bauen
- Planungshilfen für die Bauleitplanung
- „Klima wandel(t) Innenstadt“
- Ländlicher Raum und Dorferneuerung
- Schwammdörfer für besseres Wassermanagement
- Wohnraumförderung in Bayern
